Fehlalarme bei Rauchwarnmeldern im Winter

Grund: Die Batteriespannung der Geräte (denken Sie an den Effekt bei einer Autobatterie) lässt bei plötzlich abfallenden Außentemperaturen nach. Das Gerät hat einen internen Sensor, dem jetzt suggeriert wird, dass die Batterie ausfällt.

Daraufhin gibt der Rauchwarnmelder in regelmäßigen Abständen einen Doppelpiepton ab. Betroffen sind in der Regel die Rauchwarnmelder in Treppenhäusern deren Eingangstüren oder Kippfenster offen stehen. Das gleiche gilt in Wohnräumen, z.B. Schlafzimmern in denen längere Zeit gelüftet wird.

Sobald das Gerät wieder eine „normale“ Umgebungstemperatur erreicht hat, stabilisiert sich die Spannungsversorgung der Batterie nach einer Weile und das Signal verstummt selbstständig.

 

Rauchwarnmelder sind empfindliche Messgeräte.

Sie arbeiten störungsfrei im Temperaturbereich von etwa +6 bis +55°C. Deutlich niedrigere oder höhere Umgebungstemperaturen können vereinzelt zu Fehl- und Täuschungsalarmen führen, weil die Leistung der eingebauten Batterie dadurch schwanken kann.

 

Folgende Tipps sollten Sie bitte beachten:

Im Winter:

Fenster und Türen geschlossen halten, um starken Temperaturabfall zuvermeiden. Das gilt insbesondere auch für das Treppenhaus.

Im Sommer:

Räume mit Rauchwarnmeldern regelmäßig durchlüften, um starken Temperaturanstieg zu vermeiden. Gilt insbesondere für Dachgeschoßwohnungen.

Generell:

Zugluft vermeiden. Dazu Türen und Fenster weitgehend geschlossen halten. Gilt auch für das Treppenhaus.

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